Ab der 28. Woche können Embryos hören – doch macht Musik sie wirklich klüger?
„Leg doch Mozart auf, dann wird unser Kleines noch intelligenter“, bittet die Schwangere ihren Mann. Darauf der werdende Vater: „Ich glaube kaum, dass unser Baby von Musik klüger wird.“ Professor Hans Günther Bastian ist anderer Ansicht. Der Musikpädagoge von der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist fest davon überzeugt, „dass musikalische Menschen häufig überdurchschnittlich intelligent sind – und umgekehrt“. In seinem Buch „Kinder optimal fördern – mit Musik“ (Verlag Atlantis-Schott; 6,50 Euro) beschreibt er, wie Intelligenz, Sozialverhalten und gute Schulleistungen durch Musikerziehung gefördert werden können.
Aber wie kann ein Embryo Musik überhaupt wahrnehmen? Das Gehör ist in der 28. Schwangerschaftswoche bereits fertig entwickelt und ist damit das erste voll ausgeprägte Organ. Eine Mutter, die gern Musik hört und singt, beruhigt das Ungeborene durch Schwingungen, Resonanzen und Harmonien und regt es an. Vermutlich besitzt das eine günstige Wirkung auf die Intelligenz.
Quelle: Apotheken Umschau